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Blogparade Lieblingsstücke: Glaube-Liebe-Hoffnung [Ahnenforschung]

9. September 2017
Blogparade Ahnenforschung

Blogparade „Lieblingsstücke“ – Ahnenforschung.

Als ich von der Ahnenforschungs-Blogparade | Erbstücke | „Lieblingsstücke“ von Cordula las, war mir klar: Da mache ich mit!

Zum einen, weil ich schon lange nichts mehr über mein Hobby, die Ahnenforschung, geschrieben habe und zum anderen, weil ich sofort mein persönliches „Lieblingsstück“ benennen konnte. Und vielleicht kann ich dich ja auch für die Familienforschung begeistern!

Nur – wie fange ich die Augenblicke meiner Kindheit für dich ein?

 

Ein Stück Heimat

Als ich klein war, fuhren meine Eltern mit mir jedes Wochenende zu meinen Großeltern an die Weser. Es wurde für mich eine zweite Heimat und besonders zu meiner Oma hatte ich ein herzliches Verhältnis.  Sie hat mir heimlich Süßigkeiten zugesteckt, mir Plattdeutsch beigebracht und wir hatten herrliche Sommer. Wahrscheinlich war es gar nicht so heiter und harmonisch, wie ich es in Erinnerung habe, aber Kartoffelkäfer aufsammeln, Kanninchen im Stall, Aale in der Badewanne und Familienzusammenkünfte mit Tante und Onkel samt Cousins haben mir immer gefallen. Sogar meinen Geburtstag feierte ich zweimal, da ich auch an der Weser Freundinnen gefunden hatte.

 

Ahnenforschung Blog (c) Biggi

Meine Oma und ich in ihrer Küche. Schon damals liebte ich Zöpfe!

 

Als ich 10 Jahre alt war, starb dann meine Oma und mein Opa kurz danach. So genau kann ich mich nicht mehr erinnern, aber das tiefe Gefühl der Verbundenheit zu ihnen und zu meinem zweiten Heimatort bleibt bis heute. Als der Haushalt schließlich aufgelöst werden musste, sagte meine Tante: „Birgit, du kannst dir gern was aussuchen.“  Ich war mit meinen 11 Jahre etwas überfordert und habe mir das gegriffen, was in meiner Nähe lag.

 

Glaube-Liebe-Hoffnung

So kam ich in den Besitz der Butterform mit einem Herz-Anker-Kreuz-Motiv aus Holz. Ich wusste damals noch nicht ganau, was es war, aber der Gegenstand wurde mir trotzdem wichtig. Nachfragen ergaben dann später, dass meine Großeltern zwei Ziegen hatten („wie das früher so war“) und meine Oma Ziegenbutter selbst gebuttert hat und dafür diese Form verwendete.

 

Wie du dir vorstellen kannst, bedeutet diese Form für mich ein Stück unbeschwerte Kindheit. Sie bekam in jeden Zimmer und später in meinen Wohnungen einen Ehrenplatz und auch heute steht sie im Regal in meiner Küche.

 

Ahnenforschung Blogparade Blog

Der Ehrenplatz für meine Erinnerung

 

Ich danke an Cordula, die diese Blogparade ins Leben gerufen hat, für diese schöne Erinnerungen.

Ich hoffe, dir hat meine kleine Reise in die Kindheit gefallen – falls du noch mitmachen möchtest, schau einfach mal hier.

Bestimmt hast auch du ein Lieblingsstück. Ein Stück Erinnerung. Schreib mir doch davon in die Kommentare!

Liebe Grüße, deine

 

Auch interessant!

Hier findest du meine Beiträge in Sachen Ahnenforschung – schau doch mal rein!

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