Rezension

Das Geheimnis von Wickwood von Hanna Dietz [Rezension]

4. März 2016

Autorin: Hanna Dietz

Verlag: Arena Verlag

 

 

„Wenn du nicht nett zu dir selbst bist, warum sollen andere es?“ (Zitat, Seite 56)

 

„Erwachsene!
Sagen immer, sie wüssten alles besser, dabei sind sie auch nur Leute mit Problemen.“
(Zitat, Seite 67)

Stell dir vor, du bis 16 Jahre und lebst in einem kleinen, abgeschiedenen Ort. Deine beste Freundin ist gerade weggezogen und du fühlst dich allein und unverstanden. Dann hast du die Chance, wie sich Alles zum Positiven ändern könne – ergreifst du sie? Obwohl dein Bauchgefühl verrückt spielt und dich warnt?

Die 16 jährige Stella wohnt in einem kleinen abgeschiedenen Ort, umgeben von dichtem Wald und auch umgeben von Nebel. Als dann noch ihre beste Freundin wegzieht, wird es für sie fast unerträglich in Wickwood. Alles kommt ihr zu eng, zu spießig und zu kleinkariert vor. Ihr Schwarm Tom beachtet sie nicht. Da sie sonst keine Freunde hat, fühlt sie sich allein und unverstanden, bis sie Liv trifft. Endlich jemand Nettes, der sie versteht! Glücklich nimmt Stella ihr Leben in Angriff – ein Umstyling mit der neuen Freundin inklusive. Eine tolle Handtasche zieht sie dabei magisch an. Und damit ändert sich alles im Leben von Stella – und auch in Wickwood müssen die Menschen umdenken… Nichts ist so, wie es scheint.
Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht. Magische Jugendbücher lese ich gerne – und ich wurde nicht enttäuscht. Und dann noch ein abgeschlossene Geschichte, kein Mehrteiler, das freut mich immer. Das Cover ist mit seinen Schnörkeln und der Schrift auf jeden Fall ein Hingucker.
Im Buch selber findet man gezeichnete Raben immer wieder in den Kapiteln, was ich sehr ansprechend fand.
Das Buch lies sich flüssig lesen und die Protagonisten waren detailliert beschrieben. Auch die Handlungsstränge der
Geschehnisse früher und heute spielten gut zusammen um sich dann zum Ende zum Showdown entflechten. Manchmal bin ich allerdings mit den Namen der Dorfbewohner durcheinander gekommen: Wer hieß wie vor der Heirat und wie war das heute noch mal? Aber das kann durchaus an mir und meiner Merkfähigkeit
gelegen haben… Ein gelungenes Buch, auch wenn am Ende noch einige Fragen offen blieben, vorallen was war mit den Raben und dem Nebel – welche Bedeutung hatten sie? Aber vielleicht erfahren wir
ja die Auflösung noch.
Ich vergebe an Wickwood heute 4 von 5 rabenmäßigen Blumen. Das Buch hat mich gut unterhalten.

 

Vielen Dank an den arena Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Eine schöne Lesezeit wünscht

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