Interview

Sympathisch und mit homorvollen Akzent – Interview mit Emily Bold [Interview]

20. Juni 2016
Interiew Emily Bold

Emily Bold im Interview!

 

Liebe Emily,
danke, dass du Zeit für Melusines Welt hast. Gerne möchten wir dich etwas besser kennenlernen.

Bitte erzähle uns doch kurz, was dir einfällt zu “Kino”..

Oh je, mit Kino konnte ich noch nie was anfangen – zu voll, zu laut, zu wenig Sicht auf den Film, miefiger Nachbar, über mir verschüttetes Popcorn – oder Getränke … nein, Kino ist nicht mein Ding 😉

Kaffee oder lieber Tee

Definitiv Kaffee, bevorzugt als Cappuccino oder Café Latte in rauen Mengen. Allerdings trinke ich gerne im Winter bzw. meistens um
die Weihnachtszeit gerne auch mal Tee.

Wunsch-Urlaubsziel

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass ich Schottland über alles liebe, weswegen es mich auch immer wieder in dieses wunderbare Land zieht. Für 2017 habe ich wieder eine ausgiebige Wohnmobiltour durch die schottischen Highlands geplant, auf die ich mich schon riesig freue.

Dein Motto / Mantra

Ein Lebensmotto habe ich nicht, aber zumindest eine Idee, nach der ich und meine Familie versuchen, zu leben:
Die beste Art für einen glücklichen Augenblick zu zahlen, ist, ihn zu genießen. Das trifft meinen Lebensstil sehr gut, denke ich. Ich genieße all die schönen Momente, die mir das Leben mit meiner Familie oder auch mein Job als Autorin beschert.
Emily in der Öffentlichkeit – verdient! 😉             (c) E. Bold

Beschreibe uns einen typischen Tag von dir :

Mittlerweile bin ich sehr gut organisiert, hatte ich doch, als ich mit dem Schreiben anfing, eigentlich nur nachts Zeit, um zu arbeiten. Heute ist alles leichter: aufstehen und mit der Familie frühstücken, Kinder in die Schule / Kindergarten bringen und ab ca. 8.30 Uhr beginnt meine Bürozeit. In der Regel nehme ich mir eine halbe Stunde zum Beantworten von eMails, danach stürze ich mich auf das jeweils aktuelle Projekt. Im Idealfall kann ich bis mittags arbeiten, dann steht Kochen und Hausaufgabenbetreuung für die Große an. Da meine beiden Töchter mittlerweile so ganz ihre eigenen Pläne für die Nachmittagsgestaltung haben, steht mir meistens nochmal die eine oder andere Stunde zum Arbeiten zur Verfügung, die ich natürlich gerne nutze. Wenn mich meine Muse mal besonders inspiriert, schreibe ich auch gerne mal abends auf meiner Terrasse bei einem guten Glas Rotwein.

Woher nimmst Du Deine Ideen, was inspiriert dich. Und was tust du, wenn die Motivation mal nicht so will wie du?

Ich finde in vielen Dingen Inspiration – das sind meine Kinder oder mein Mann, ein guter Song im Radio oder auch Gespräche mit Freunden. Manchmal wache ich auch einfach mit einer Idee im Kopf auf, die aufs Papier will. Ganz weit vorne ist natürlich auch hier mein Sehnsuchtsland Schottland – vermutlich, weil mich dieses Land so nachhaltig beeindruckt hat, spielen viele meiner Romane dort.

Welche Tipps hast du für junge Autoren, die gerade an ihrem ersten Buch schreiben? 

Setze dich nicht unter Druck – eine Geschichte wird IMMER besser, wenn sie in Ruhe erzählt werden kann. Investiere ich deine Geschichte und in dein Buch: ein Lektorat sollte (als Selbstverleger) sowieso selbstverständlich sein, aber auch ein Cover sollte professionell gestaltet werden – lass alles, was du nicht wirklich selbst kannst, besser sein und nutze stattdessen die Hilfe von Profis.
Verzettle dich nicht – es macht keinen Sinn, eine Seite zu schreiben, und diese zu überarbeiten, und nochmal zu überarbeiten usw. – schreib dein Skript zu Ende, und überabreite dann alles, dadurch wird der Text viel runder und stimmiger.
Ein gutes Hilfsmittel hierfür ist meiner Meinung nach z. B. auch Software wie PapyrusAuthor, der unter anderem Schachtelsätze, Füllwörter,
Wortwiederholungen, Rechtschreibung und vieles mehr prüft – eine gute Möglichkeit, seinen Text gründlich zu analysieren und zu verbessern.
  (c) E. Bold

Deine Lesungen zu deiner „Mr. Grey“-Reihe sind sehr sympathisch.  Woher kommt der Dialekt?

Hihi, mein Dialekt war schon in vielen Interviews Thema, aber letztlich bin ich schlicht und ergreifend Mittelfränkin, die einen (meiner Meinung nach) NICHT so ausgeprägten Dialekt hat, wie etliche ihrer Landsleute 😉 Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, sich zu verstellen – ich bin, wer (und was) ich bin, und das sehr gerne. Ich liebe meine Heimat und bin trotz meiner Arachnophobie sehr naturverbunden.

 

  (c) E. Bold

Was machst du noch gern, wenn du nicht schreibst ?

Ich habe zwei wunderbare Töchter – die sorgen immer für reichlich Beschäftigung (Stichwort: Taxi Mamma!) und halten mich als auch meinen Mann ganz schön auf Trab. Außerdem verbringe ich meine Freizeit gerne in meinem Garten, lese, faulenze oder mache Ausflüge mit Freunden. Außerdem lerne ich seit zwei Monaten fleißig mit meinem Mann italienisch.

Welches Buch liest du selbst gerade (oder hast es als letztes gelesen)?

Mein SUB hat mittlerweile ein eigenes Zimmer, aber so allmählich nähere ich mich den Büchern, die ich schon vor zwei Jahren lesen wollte. Mein letztes Buch war „Blackout“ von Marc Elsberg, für den kommenden Urlaub habe ich mir schon einen Stapel zurechtgelegt, denn dieses Mal bleibt der Kindle mal zuhause 😉

Was sind deine nächsten Projekte und Pläne – beruflich wie privat? 

Ich arbeite dieses und nächstes Jahr fast ausschließlich an Verlagsprojekten, im Sommer wird aber der fünfte Teil meine „Grey“-Reihe „Im Urlaub mit Mr. Grey“ erscheinen. Aufgrund meines Arbeitspensums mache ich mich 2016 etwas rar, werde aber natürlich auf der Buchmesse in Frankfurt sein, um dort unter anderem mein neues Buch vorzustellen – der Arbeitstitel ist „Sweethearts“, das Buch wird von Amazon Publishing verlegt.
Diese wunderbaren, handgemachten Pralinen sollen euch ein wenig auf das neue Buch einstimmen, denn es wird „süß“!
  (c) E. Bold

Außerdem freue ich mich auf die Veröffentlichung des vierten Hörbuchs der „Grey“-Reihe bei Audible Mitte Mai und bin auch schon sehr gespannt auf die Übersetzung von „Lichtblaue Sommernächte“ ins türkische – die englischsprachige Ausgabe „One Summer Night“ ist auch erst Ende Februar im Handel gestartet, und mit „Piece of Infinity“ wurde Ende April auch der dritte und letzte Band der „The Curse“-Series im englischsprachigen Raum veröffentlicht.

Ansonsten steht jetzt erstmal ein Familienurlaub  im Schwarzwald an, auf den ich mich sehr freue, und in dem sich der neue
Wohnwagen beweisen muss. Im Sommer geht es nach Italien, worauf sich besonders meine Töchter freuen – langweilig wird mir garantiert nie 😉 Und dort muss sich dann beweisen, wie erfolgreich mein Italienisch-Kurs war …
Liebe Biggi, vielen Dank für die Einladung auf deinen Blog und den netten „Plausch“ bei dir. Ich hoffe, ich konnte dir und deinen Lesern einen kleinen kurzweiligen Einblick meines Alltags verschaffen.
Liebe Grüße,
eure Emily
  (c) E. Bold

Emily, danke DIR! War toll mit dir! Schau mal… hier gibt es dein Cover als Melusine …. Deine

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3 Kommentare

  • Reply Susanne Keller 20. Juni 2016 at 18:35

    Ich habe von Emely Bold das Buch Lichtblaue Sommernächte

    • Reply Biggi 21. Juni 2016 at 15:23

      Ja, sie schreibt einfach nur toll! lg biggi

  • Reply Susanne Keller 20. Juni 2016 at 18:36

    Ich habe von Emely Bold das Buch Lichtblaue Sommernächte

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