Interview

Von einem, dem die Liebe dazwischen kam – oder: “Wer ist Friedrich Kalpenstein??” [Interview]

16. Mai 2016
Friedrich Kalpenstein Interview
Aus Versehen zum Liebesroman? Hört sich gut an!

Interview mit Friedrich Kalpenstein

 

Kennengelernt habe ich Friedrich Kalpenstein bei einem Blind Date.  Kein Scherz!

(OK, es war im Rahmen der LoveLetter Convention… aber ist doch egal *grins*)

Da es erst der zweite männliche Liebesroman-Autor ist, den ich kennen gelernt habe, musste ich die Gelegenheit für ein Interview nutzen… Neugierig?

 

Hallo Friedrich, danke, dass du Zeit für Melusines Welt hast. Gerne möchten wir dich etwas besser kennenlernen, da du ja in der Welt der Liebesromane noch (für uns) neu bist.
 
Stell dich doch bitte einmal kurz vor, gern mit etwas, was wir auf deiner Facebookseite nicht so finden können.
Bei “unserem” Blind Date in Berlin
Nun, dann versuche ich einmal mein Glück. Mein Name ist bekannt, ich bin 44 Jahre alt, Sternzeichen Löwe, bin 1,87m groß und von Natur aus ein humorvoller Mensch. Ich grille für mein Leben gerne, bin ein absoluter Filmfreak und leidenschaftlicher Fotograf.
Du hast in Berlin auf der LoveLetter Convention gemeint, dass du „aus Versehen“ zum Liebesroman gekommen bist. Wie ist das gemeint?
Meine ersten drei Romane findet man im Genre Humor. So war es auch mit „Das Leben ist kein Zweizeiler“ geplant. Normalerweise halte ich mich streng an meinen Plot. Diesmal allerdings wich ich davon ab und die Liebe kam dazwischen. Heute bin ich froh, dass es so gekommen ist. Nun warte ich natürlich auf den 17. Mai und bin gespannt, wie meine Leser darauf reagieren.
Der neue Roman erscheint am 17. Mai 2016 – viel Spaß beim Lesen!
Schreibst du unter deinem richtigen Namen, wenn ja warum, falls nein: Warum nicht?
Friedrich Kalpenstein ist mein Pseudonym unter dem ich schreibe. Ich habe mich dazu entschlossen, um mein Privatleben nicht zu sehr mit meinen Romanen zu vermischen. Unter einem Pseudonym schreibe ich einfach freier.
Beschreibe einen typischen Tag von dir !
An einem typischen Schreibtag stehe ich sehr früh auf (ca. 5:30 Uhr) Um diese Zeit schläft die Welt noch. Es ist alles sehr ruhig. In der Zeit bis 8:00 Uhr schaffe ich meist viel mehr, als sonst an einem ganzen Tag. Zwischendrin, wenn es etwas schleppend vorangeht, gehe ich raus in die Natur oder setzte mich in Freising in ein Lokal und esse zu Mittag. Es hat sich bewährt, dass ich nach einer kleinen Auszeit schneller wieder in einen Schreibfluss komme, als wenn ich mit Gewalt versuche, den leeren Bildschirm zu füllen. Mittlerweile merke ich sehr schnell, ob ein Tag gut zum Schreiben ist, oder nicht. Wenn es nicht so klappen will, arbeite ich einfach an einem anderen Projekt weiter oder entwickle Dialoge.
Arbeitsplatz von Friedrich Kalpenstein – Recherche ist wichtig!      (c)Kalpenstein
Woher nimmst Du Deine Ideen, was inspiriert dich. Und was tust du,  wenn die Motivation mal nicht so will wie du? 
Musik ist immer gut. Meist höre ich zur Inspiration Loungemusik. Besser ist es allerdings, allein unter Leute zu gehen. Sich in ein Café zu setzen ist eine gute Sache. Einfach die Menschen beobachten. Dann überlege ich mir, was diese Person denn so tut. Ist sie verheiratet, was arbeitet sie? Wie würde er oder sie in bestimmten Situationen reagieren? So entstehen oftmals die besten Charaktere.
Das Ideenbuch mit Diktiergerät – alle Wege führen zu einem neuen Roman!?  (c) Kalpenstein

 

Liest du selbst auch Liebesromane, und wenn ja, welche? 
Selbst lese ich keine Liebesromane. Ich kann mich aber durchaus für Filme wie Harry & Sally oder Forget Paris begeistern.
Welche Tipps hast du für junge Autoren, die gerade an ihrem ersten Buch schreiben?
Ich kann jedem nur raten, ausschließlich das zu schreiben, für das man sich auch selbst begeistern kann. Es bringt aus meiner Sicht überhaupt nichts, auf einen Zug aufzuspringen, nur, weil ein Genre gerade bei Lesern sehr beliebt ist. Der potentielle Leser durchschaut sehr schnell, ob ein Autor authentisch ist, oder nur versucht, einen Hype zu bedienen.
Oooohm – mit Ruhe denkt es sich besser nach           (c) Kalpenstein

Was machst du noch gern, wenn du nicht schreibst?
Ich fotografiere sehr gerne. Es entspannt ungemein, mit der Kamera loszuziehen. Außerdem bin ich gerne anderweitig kreativ und mache Musik. Auf YouTube habe ich kürzlich einen Kanal mit dem Namen „projectFor2“ eröffnet, in dem ich kostenlos selbstproduzierte Musik anbiete. Während einer Schreibphase bleibt diese Passion allerdings ein wenig auf der Strecke. Darum wird dort sicherlich nicht wöchentlich ein neuer Titel zu finden sein.
Was sind deine nächsten Projekte und Pläne – beruflich wie privat?
Mein derzeit größtes Projekt habe ich gerade in Angriff genommen. Den vierten Herbert. Der wird meine gesamte Zeit in den nächsten Monaten beanspruchen. Weiter im Voraus denke ich nicht. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass geplante Termine am Ende verschoben werden. Auf der anderen Seite passiert es immer öfter, dass unerwartete Dinge plötzlich auftauchen. Am besten fahre ich damit, die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen. Was jedenfalls sicher ist: Ich werde auf der Frankfurter Buchmesse zu finden sein. Das ist Ehrensache!
Und hier der Autor in Aciton! Lesung mit F. Kalpenstein          (c) Kalpenstein

Wo können dich meine Leser in den Sozialen Medien überall finden?
Selbstverständlich auf meiner Seite: kalpenstein.de
Ferner natürlich auf Facebook, Twitter und Instagram.
Liebe Biggi, herzlichen Dank für das nette Interview.
Aber sehr gerne! Vorallen das frühe Aufstehen und die Fotografie macht uns ja zu Gleichgesinnten – ich stehe auch gern um 5.00 Uhr auf! Und viel Erfolg mit deinem neuen Buch “Das Leben ist kein Zweizeiler”! Wir sehen uns spätestens in Frankfurt wieder *zwinker*.
Ach, hey, und wenn du einmal Tipps für gute Liebesromane möchtest – frag ruhig! Oder schau einfach mal in meinen Rezensionen nach…. Wir können dir da bestimmt helfen!
 
  

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