Rezension

Vielleicht mag ich dich morgen von Mhairi McFarlane [Rezension]

14. März 2016
Vielleicht mag ich dich morgen

„Von Heurika-Momenten und Büchern, die das Leben retten“

Titel: Vielleicht mag ich dich morgen
Originaltitel: Here’s looking at you
Autorin: Mhairi McFarlane
Genre: Liebesroman
Verlag: Knaur
Am Strand von Cuxhaven habe ich das Buch gelesen – davon geträumt. Wie es mir gefallen hat? … Kommt mit!

 

Klappentext zu „Vielleicht mag ich dich morgen“

Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem
Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.
Meine Notizen zum Buch „Vielleicht mag ich dich morgen“

Inhalt

Am Strand

Aurelia ist in der Schule das typischer Außenseiter und wird gemobbt, zu dick und mit wenig Selbstbewusstsein versucht sie, keine unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Als aber dann ihr heimlicher Schwarm James sie fragt, ob sie zum großen Abschlussball gemeinsam auftreten wollen, fühlt sie sich geschmeichelt. Doch James meinte es nicht ernst und und sie musste die schlimmste Demütigung ihrer Schulzeit erleben. Aus Aurelia ist nach ihrer Schulzeit zu Anna geworden, nun schlank und schön dank Punktezählen. Sie ist zufrieden mit ihrem Beruf und mit ihren Freunden, als eine Einladung für
ein Klassentreffen ins Haus flattert.

Beide, James und auch Anna, wollen zuerst aus verschiedenen Gründen nicht hingehen. Zum Schluss landen aber doch beide auf dem Klassentreffen. Und – was passiert? James erkennt Anna nicht! Das Treffen ist schnell vorbei. Wie es das Schicksal so will, muss Anna anschließend mit James zusammenarbeiten, der noch immer nichts von ihrer Identität Annas ahnt.

Da er sie nicht erkennt, beschließt sie ihr Geheimnis für sich zu behalten und will nach der Zusammenarbeit den Kontakt sofort wieder abbrechen.

Ohne zu viel zu verraten kann ich sagen, das es spannend und manchmal
überraschend weiter geht. Das Ende dürftet ihr erraten haben – aber genau aus diesem Grund lesen wir ja ;-).

Mein Fazit
Diese turbulente Liebesgeschichte mit allen Facetten des Liebeslebens habe ich schnell durchgelesen.

 

Lesezeit am Strand

Anfangs bekommen Anna als auch James jeweils abwechselnd ein Kapitel für ihre persönliche Sicht der Dinge. Die Idee ist gut, leider war das Kapitel aber immer gerade dann zu Ende, wenn man sich in die Situation von Anna oder James hineinversetzt hat und das Umschalten viel mir zum Teil schwer. Nach ca. einem Drittel der Geschichte ändert sich die Erzählweise und das Buch wird richtig gut.
Gerade die Vorstellung auf einem Klassentreffen aufzukreuzen, viel hübscher und schlanker als vorher, das berührt mich. Nachts habe ich tatsächlich von diesem Buch geträumt und von einem Klassentreffen. Von einem Buch zu träumen, ist doch ein gutes Zeichen, oder? Schade fand ich, dass auf die Situation beim Klassentreffen nicht weiter eingegangen wurden ist.

Das Buch ist aber dennoch kurzweilig geschrieben, es hat alles und fast jede Wendung, die man sich wünscht. Die Geschichte ist gut durchdacht und hat viele Einzelheiten, die zusammenpassen und man somit noch mehr Spaß am Lesen hat. Ich konnte das Buch kaum weglegen, denn es wurde außer der kleinen Schwierigkeiten am Anfang zu keiner Zeit langweilig. Das Cover ist eher unscheinbar, aber man findet die gemalten Figuren als Wasserzeichen an jeden Kapitelanfang wieder, was ich ganz nett finde.

 

Ich vergebe wegen des leicht verzögerten Leseflusses am Anfang aber meiner kleinen Freudentränen am Ende hiermit vier von fünf Blumen.

 

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1 Kommentar

  • Reply Lesendes Federvieh 29. August 2016 at 18:52

    Huhu Biggi,

    tolle Rezi! Dieses Buch steht bei mir nich ungelesen im Bücherregal, aber es muss hoffentlich nicht mehr lange dort warten. 😉

    Liebe Grüße
    Kathi von Lesendes Federvieh

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