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Mädelstrip nach Bremerhaven – vom Auswandern, Shoppen und Klimazonen

29. April 2018
Bremerhaven Wochenentrip

Mädelstrip nach Bremerhaven


Ein Mädelstrip. Ach, wie lange habe ich davon geträumt. Immer wieder wurde der Termin verschoben, immer kam etwas dazwischen. Aber! Am Freitag war es endlich soweit! Meine Freundin und ich haben uns eine Auszeit von dem Alltag genommen und uns ein Mädelswochenende – oder auch Freundinnenwochenende- in Bremerhaven gegönnt. Warum ausgerechnet Bremerhaven, fragst du dich? Ja… wir haben beide großes Interesse an dem Thema Auswandern und Shoppen und Bremerhaven bietet beides. Von mir eine klare Empfehlung. #lohntsich


Deutsches Auswandererhaus

Dt. Auswandererhaus in Bremerhaven

 

Nach dem Einchecken im Hotel und den Informationen der sehr netten Mitarbeiterin dort, sind wir gleich zum Deutschen Auswandererhaus gefahren. Da es für mich eines DER BESTEN MUSEEN ist, habe ich meine Freundin angesteckt und sie wollte es unbedingt kennenlernen.

Das Auswandererhaus in Bremerhaven ist ein Erlebnismuseum der besonderen Art. Einen Bericht von meinem ersten Besuch gibt es auch hier auf meinem Blog weiterlesen. Die besondere Ausstrahlung und die Geschichten verursachen mir jedes Mal wieder Gänsehaut. Falls auch du einen Besuch planst, musst du dir Zeit mitbringen und Interesse an Geschichte und an Geschichten von Auswanderern haben. Ich persönlich könnte mich stundenlang wegträumen.

 

Die Galerie der 7 Millionen

Nach der Ankunft am Kai geht man in die Galerie der 7 Millionen. Hier kann man an Hörstationen die (echten!) Auswanderergeschichten hören, erfährt jede Menge Wissenswertes über Gründe und Verlauf einer Auswanderung. Je mehr man sich darauf einlässt, desto mehr entdeckt man.

Anschließend erlebt man eine Auswanderung auf dem Schiff – wunderbar dargestellt – um dann in New York anzukommen. Ich bin immer noch ganz  begeistert. Der zweite Teil des Museums beschäftigt sich mit dem Thema Einwandern in Deutschland und wie es jemanden ergeht, in unser Land zu kommen. Dort gibt es u.a. ein Kino und (ab 12.00 Uhr) die kostenlose Familienrecherche. Der Mitarbeiter dort ist übrigens sehr nett und hilft einen, wenn man das System nicht so versteht.

 

Familienforschung im Deutschen Auswandererhaus

 

Am Ausgang angekommen, haben wir noch ein paar Andenken geshoppt (ist die Seife nicht wundervoll?) und einen Kaffee getrunken.

Mein Fazit: Wundervoll und immer wieder gern!

Auswandererseife

Meine Erinnerung: Die Auswandererseife aus dem Museumsshop


Hafenrundfahrt & Shopping

Die Hafenrundfahrt startete gleich in der Nähe des Museums und dauerte eine Stunde. Neben den technischen Details (hust -sehr interessant..) gab es auch witzige Geschichten von unserem Guide, so dass viel gelacht wurde. Kann ich nur empfehlen!
Nach der Hafenrundfahrt sind wir dann im MediterraneoShoppen und Schlemmen” gegangen. Die Einkaufsstraße beginnt praktisch gleich am Auswandererhaus (bzw. Klimahaus) und ist  überdacht, liebevoll gestaltet und auch zum riesigen Columbus Einkaufszentrum gelangt man gleich über eine Glasbrücke. Shopping und Kultur der kurzen Wege. Da um 19.00 Uhr die Läden schlossen, sind wir anschließend kurz in das Hotel und haben dort in der Nähe lecker intalienisch gegessen. Ein toller, aufregender Tag lag hinter uns. Prösterchen! *hicks* Auf die Freundschaft!


Das Klimahaus

Der nächste Tag! Und auch schon der letzte. Heute richtete ich mich nach den Wünschen meiner Freundin. Sie hatte das Klimahaus auf ihrem Programm. Nach dem ausgiebigen Frühstück und dem Auschecken sind wir mit dem Auto direkt in das Parkhaus unter dem Klimahaus gefahren. Das Wetter war sehr norddeutsch an diesem Samstag (REGEN) und das Klimahaus war sehr gut besucht. Wir wanderten durch die verschiedenen Klimazonen – von tropisch bis zu Minusgraden. Wie es war, möchtest du wissen? Mmm. Jetzt weiß ich gar nicht, wie ich es ausdrücken soll…. vielleicht so: Das Klimahaus war nicht meins. Zum einen kann ich das topische Klima nicht richtig vertragen (Kreislauf) und zum anderen war ich wahrscheinlich zu blond, um den “roten Faden” zu erkennen. Es war für mich keine richtige Wegführung ersichtlich, was ich sehr schade fand. Und mir fehlten Sitzmöglichkeiten! Aber ich hatte tolles und leicht gruseliges Harry-Potter-Erlebnis mit einer Schlange und konnte in die Sterne schauen. Und tolle Fotos machen.
Mein persönliches Fazit: Gesehen und gut.

Klimahaus Bremerhaven

Klimahaus


Der Fischereihafen

Nach den 3stündigen Besuch im Klimahaus war ich völlig durch den Wind. Definitiv wäre ein Urlaub in tropischen Gebieten mein Alptraum und so war ich froh, draußen frische Luft zu schnappen. Da es immer noch Bindfäden regnete, sind wir vom Klimahaus direkt zum “Schaufenster Fischereihafen” gefahren.
Der Fischereihafen ist übrigens als ein Ort angelegt wurden, an dem die Besucher Einblick nehmen können in die Be- und Verarbeitung von Fischen, an dem sie Fisch kaufen und essen können – so stand es jedenfalls in meinem Prospekt. Mittagessen war auch unser Ziel und so sind L. und ich unter dem Regenschirm einmal um den Platz gegangen und haben uns für eines der Fischlokale entschieden. Nach meiner Portion Krabben ging es mir besser und nach dem Kauf von Fisch für die Liebsten daheim sind wir – im Dauerregen – wieder in Richtung Südniedersachsen gefahren. Völlig durchfroren schrieb ich eine Whatsapp in die Heimat: “Bitte Ofen anmachen” und freute mich sehr auf die Wärme. Wenn du jetzt denkst, das Wochenende war ja kurz, hat es sich denn überhaupt gelohnt? Definitiv JA! Denn auch die Autofahrt darf man als Freundinnen-Zeit verstehen. Was haben wir gelacht, uns aufgeregt und neue Pläne entwickelt… allein in den drei Stunden Autofahrt.

Freundinnen-Zeit ist wertvoll

Im Nachhinein ist mir klar geworden: Freundinnen-Zeit ist wichtig. Es ist der Anker im Alltag. Worauf warten? Bis die Kinder groß sind? Auf besseres Wetter? Zeit und Ort sind fast egal, wenn man einfach mal nur ICH sein kann. Und das möchte ich gern weitergeben. Einfach machen!

 

 

Mit meiner Freundin in Bremerhaven


“Manchmal ist mit Freunden Kaffee zu trinken,
die einzige Therapie, die du brauchst.”


Und dann noch

Auch so… Je weiter wir in Richtung Süden fuhren, desto besser wurde das Wetter. Bei uns schien die Sonne und es war T-Shirt-Wetter – wahnsinn. Meine Familie hat mir doch glatt den Vogel gezeigt wegen meiner Whatsapp. “Den Ofen anmachen? Dein Ernst?”  #ichwillzurück

Hast du schon ein Wochenende mit deiner Freundin verbracht? Schreib mir gern in die Kommentare, ich freue mich auf neue Ideen!

Biggi aus Melusines Welt


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