Rezension

Zirkusmagie von Hannah Siebern [Rezension]

15. März 2016
Gemütlicher Lesenachmittag

Ein spannender Seiltanz zwischen den Welten… 

Titel: Zirkusmagie

 

 

Klappentext:Die siebzehnjährige Jekaterina führt ein Doppelleben. Während sie im Winter als ganz normale Schülerin bei ihrer Großmutter lebt, reist sie im Sommer mit ihren Eltern quer durch Europa, versorgt exotische Tiere und lässt sich mit Messern bewerfen. Denn Jekaterina ist ein Zirkuskind. Für sie ist das Ungewöhnliche völlig normal. Doch als sie in Dublin dem gutaussehenden, aber auffällig altmodischen Ewan begegnet, scheint ihre Welt plötzlich Kopf zu stehen. Irgendetwas stimmt mit diesem Jungen nicht und irgendwie scheint seine Lebensgeschichte mit der ihren eng verbunden zu sein…

 

 

 

 

 

Zirkusluft und Magie = Zirkusmagie

 

 

Über das Buch

Zirkusmagie. Zirkus. Wenn ich meine Augen schließe und an diese Dinge denke, fallen mir bunte Wohnwagen, seltsame Tiere, geschmückte Pferde und tolle Kostüme ein. Ich denke an Romantik, Fernweh und Lagerfeuer. Und an eine Zirkusprinzessin. Also begann ich – während draußen die ersten Schneeflocken tanzten – das Buch „Zirkusmagie“ von Hannah Siebern zu lesen.
Das Buch beginnt mit einer kleinen Rückblende in das Jahr 2009, als wir unsere Protagonistin des Buches näher kennenlernen. Jakaterina ist 13 Jahre alt und feiert ihren Geburtstag mit einiger Verwandtschaft aus dem Zirkus und der besten Freundin bei der Oma in Deutschland. Hier kommt Rina (Spitzname für Jakaterina) zum ersten Mal mit ihren besonderen magischen Fähigkeiten in Berührung – mit Hilfe eines Witchboardes vom Fohmarkt. Ich möchte nicht vorgreifen, aber ich bekam in diesem Kapiteln eine Gänsehaut und hatte auch Tränen der Trauer in den Augen. Es hat mich sehr berührt und traurig gemacht. Das Leben ist manchmal ungerecht.

Die Geschichte wird weitererzählt, als Rina 17 Jahre alt ist. Sie ist als Mitglied der großen, chaotischen aber sympathischen Zirkusfamilie. Es ist mitten in der Zirkussaison und der Zirkus macht Halt in Dublin. Rina, ihr Bruder Danilo und ihr Cousin erkundigen entspannt zusammen die Stadt, bevor es später mit dem Zirkusalltag losgeht. Bei der Besichtigung von Dublin Castle lernen sie einen verrückten Geisterjäger kennen, was alle spannend aber auch lustig finden. Am Rand des Geschehens lernt Rina dann einen jungen Mann kennen – Ewan, wie sich später herausstellt. Er ist irgendwie anders, das spürt Rina. Aber so plötzlich, wie sie ihn kennenlernte, ist er auch wieder verschwunden. Doch Rina sollte ihn bald wiedersehen… Was als normale Zirkusgeschichte beginnt, wird Stück für Stück zu spannenden Fantasiegeschichte die den Leser auch in die Zwischen- und die Geisterwelt führt. Es ist flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Es geht um Seelenpartner, böse und gute Geister und natürlich um die Liebe. Das Buch hat alles, was ein Fantasie-Fan braucht und ist eine Bereicherung, denn wer die Idee von Twilight mag oder die Serie Ghost Wispherer liebt, ist hier bestens aufgehoben!

Das Cover ist ansprechend und hätte mich – wenn es das Buch hoffetlich einmal als Printausgabe gibt – in einer Buchhandlung direkt angelacht, damit ich es in die Hand nehme und den Klappentext lese.
Schade, dass nicht auf einem Blick zu erkennen ist, das es sich um einen Fantasieroman handelt.
Dann hätte ich sofort zugegriffen.
Das Buch hat sich von einer normalen Geschichte zu einem guten Fantasieroman gemausert und mich gut unterhalten. Daher gibt es Vier von Fünf übersinnlichen, geisterhaften Blumen von mir.

Weiterhin eine entspannte Lesezeit wünscht

 

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